Aufladbare Kreditkarten im Vergleich 2020

In unserem Vergleich haben wir für Sie die Besonderheiten, Vorteile sowie die Konditionen der einzelnen Kreditkarten genauer unter die Lupe genommen. Viele Prepaid-Kreditkarten erhalten Sie ohne Bonitätsprüfung oder Schufa-Abfrage. Sollte ein negativer Schufa-Eintrag vorliegen, so kann die Karten dennoch beantragt werden. Um noch ein besseres Fazit zu bekommen, haben wir noch die Erfahrungen von Kunden gesammelt. Die beliebtesten aufladbaren Kreditkarten haben wir für Sie in der Tabelle aufgelistet.

Die Kreditkarten im Überblick – Stand: Dezember 2020

Bank
Beschreibung
Kunden Erfahrungen
Details

Platz 1: VIABUY Prepaid MasterCard - ohne Schufa-Check und Post-Ident

  • Ohne Schufa
  • Ohne Post-Ident
  • Innerhalb 24 Stunden verschickt

Die VIABUY Prepaid Kreditkarte wird innerhalb von 24 Stunden verschickt. Die Beantragung geschieht ohne Post-Ident und ohne Schufa-Prüfung. Zudem  ist kein Gehaltsnachweis notwendig. Die VIABUY Prepaid Karte ermöglicht kostenloses Aufladen mit SEPA Überweisung sowie kostenloses Bezahlen in der Euro-Zone.
Auch die übrigen Konditionen sind mehr als fair. Zudem steht zwei attraktive Designs zur Auswahl.
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Gebühren:
Leistungen:
Kundenservice:

Platz 2: netbank Prepaid Kreditkarte - vielfältige Einsatzmöglichkeiten ohne Überziehungsrisiko

  • Ohne Schufa
  • Jugendschutzfunktion
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Die netbank Prepaid Karte ist von jedem deutschen Girokonto aufladbar. Die Aufladung kann per Überweisung oder Dauerauftrag durchgeführt werden. Der PIN ist jederzeit im Online-Banking abrufbar.
Zusätzlich kann man eine Jugendschutzfunktion aktivieren und ein eigenes Motiv auswählen. Es werden vielfältige Einsatzmöglichkeiten ohne Überziehungsrisiko geboten. Die Karte ist somit die perfekte Shoppingbegleitung. Bezahlvorgänge mit der Karte innerhalb der Eurozone sind praktischerweise vollkommen kostenlos.
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Gebühren:
Leistungen:
Kundenservice:

Die Aufladbare Kreditkarte

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Neben der klassischen Kredit- oder EC-Karte ist die aufladbare Kreditkarte, oft auch als Prepaidkarte bezeichnet, zu einer Alternative im Bereich der Zahlungsmittel geworden. Sie ermöglicht einen einfachen Zugang zu einer Kreditkarte und ist deutlich leichter als andere Karten zu erhalten und zu beantragen.

In den letzten Jahren wurden Kreditkarten zu einem immer wichtigeren Zahlungsmittel. Bei Dienstleistern und im Online-Handel ist eine Kreditkarte oft eine Zahlungsvoraussetzung. Doch vielen Menschen ist das System der Kreditkarte unangenehm. Andere erhalten von ihrer Bank keine Kreditkarte, da sie die vorgegebenen, starren Kriterien nicht erfüllen.

Für wen ist eine Prepaidkarte geeignet?

Gerade bei Jugendlichen, Menschen mit einer schlechten Bonitätsauskunft oder negativen Einträgen im Schufa-Register oder Selbstständigen mit einem unregelmäßigen Einkommen wird der Antrag auf eine Kreditkarte oft abgelehnt. Auch Hausfrauen, Studenten und Renter haben häufig Schwierigkeiten eine Kreditkarte zu erhalten. Hartz-IV Empfänger erhalten üblicherweise ebenfalls keine Kreditkarten.
In diesen Fällen bietet sich eine Kreditkarte zum Aufladen an.
Auch für Menschen, die nicht auf eine Prepaidkarte angewiesen sind, bietet diese zahlreiche Vorteile. Sie erleichtert das Wirtschaften und verhindert überraschend und unangenehm hohe Abrechnungen. Stattdessen bleibt die volle Kontrolle über sämtliche Ausgaben erhalten.

Die hohen Schulden, die bei konventionellen Kreditkarten durch Teilabbuchungen und eingeräumte Kredite entstehen können, sind bei aufladbare Karten keine Gefahr.

Funktionsweise der Prepaid-Kreditkarten

Die aufladbare Karte wird mit einer bestimmten Summe durch Aufladekarten, die oft an Tankstellen oder in Supermärkten erhältlich sind, oder durch Überweisung aufgeladen. Statt über einen Kredit der Bank wird also ausschließlich durch das im Vorhinein eingezahlte Guthaben bezahlt.
Auch das Aufladen über mobile Geräte oder Sofortüberweisungen, sowie das Abbuchen direkt von einem an die Karte angeschlossenen Girokonto, sind möglich.

Nach dem Einzahlen einer bestimmten Summe kann die Kreditkarte genau wie herkömmliche Zahlungsmethoden verwendet werden. Bei Zahlungen im Internet werden alle benötigten Daten eingegeben, in Geschäften funktioniert die Karte mit PIN oder Unterschrift.

Vorteile der Kreditkarten mit Guthaben

Eine aufladbare Kreditkarte bietet zahlreiche Vorteile. Sie ist für jeden verfügbar und gibt Sicherheit dadurch, dass sie nur eingezahltes Guthaben abbucht.

Der Verfügungsrahmen der Kreditkarte wird nicht von der Bank festgelegt, sondern durch eigene Einzahlungen kontrolliert.

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Der Überblick über sämtliche Transaktionen ist bei den meisten Anbietern durch Online-Banking möglich. So lassen sich alle Zahlungen jederzeit überprüfen. Die getätigten Ausgaben zu kontrollieren ist wesentlich leichter als bei traditionellen Karten.

Zusätzliche Sicherheit bei Einkaufen entsteht durch den Käuferschutz der Karten. Vor allem online ist es wichtig, dass Kartendaten nicht von Betrügern abgegriffen und verwendet werden können.
Auch gegen Missbrauch und Betrug bieten die meisten Karten einen guten Schutz. Gleichzeitig kann ein Schaden in solchen Fällen maximal die Höhe des zuvor aufgeladenen Guthabens betragen.

Gleichzeitig muss beim Antrag nicht automatisch einer Schufa-Bonitätsauskunft zugestimmt werden, was aus datenschutzrechtlichen Gründen ebenfalls sinnvoll sein kann. Nicht nur werden keine Daten zur Bonität abgefragt, es erfolgt auch kein Eintrag der Kreditkarte im Schufa-Register.

Durch aufladbare Kreditkarten bleibt also viel Sicherheit erhalten, Schulden werden vermieden und die meisten Funktionen alternativer Zahlungsmethoden bleiben trotzdem erhalten.

Einschränkungen von Prepaidkarten

Oft gibt es bei Kreditkarten mit eingezahltem Guthaben zusätzliche Gebühren für bestimmte Handlungen, wie zum Beispiel das Auszahlen von Bargeld. Auch beim Bezahlen in ausländischen Währungen oder bei dem Verlust einer Karte können Kosten entstehen. Aber auch bei konventionellen Karten sind bei solche Transaktionen oft zusätzliche Abgaben fällig.

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Auch für einige Formen des Einzahlen gibt es zum Teil Gebühren. Kostenlose Formen wie Überweisungen dauern meist einige Tage. Die Gebühren schwanken stark von Anbieter zu Anbieter, daher lohnt sich der Kreditkarten Vergleich.

Beim Anmieten von Autos oder dem Buchen von Hotels dient häufig eine Kreditkarte als Sicherheit. Da im Falle einer Prepaidkarte die Bank keinen Kredit als Sicherheit anbietet, akzeptieren einige Vermietungen und Hotels diese Karte nicht. Durch das Aufladen einer höheren Summe oder das Abklären der Situation vor einer Auto- oder Hotelbuchung lassen sich Probleme aber meist vermeiden.

Um Geldwäscherei vorzubeugen gelten in der EU strenge Vorschriften, wie viel Geld auf Karten und andere Zahlungen eingezahlt werden darf. Die meisten Anbieter ermöglichen jedoch Legitimationen oder Identitätsprüfungen, um diese Grenzen aufzuheben oder zu erhöhen. In vielen Fällen finde diese Prüfung sogar schon beim Beantragen der Karte statt.

Vergleichskriterien

Die Entscheidung für die richtige Karte hängt von mehreren Kriterien ab darum ist es wichtig einen Prepaid Kreditkarten Vergleich durchzuführen.

Vor allem für Jugendliche sind Karten geeignet, die in Kombination mit einem Girokonto angeboten werden. Oft kann dann direkt von diesem Konto abgebucht werden.

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Andere Karten können leicht mit Geld aufgeladen werden. Sie unterscheiden sich in der Jahresgebühr und in versteckten Gebühren, zum Beispiel für Abhebungen von Bargeld oder das Bezahlen im Ausland.
Auch das Mindestalter für die Karte sowie die Anzahl der möglichen Bargeldabhebungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter.

Wichtig ist ebenfalls zu prüfen, wie hoch die eigene Haftung im Falle eines Missbrauchs ist.

Wer größere Summen einzahlt, sollte bedenken, dass diese Einlagen sich dann bei der Bank befinden, die die Karte ausstellt und im Falle einer Bankpleite betroffen wären. Daher sollte die Bank ein gutes Bonitätsrating haben oder sich in der EU befinden, um an der europäischen Einlagensicherung beteiligt zu sein. Auch die Zinsen, die für eingezahltes Guthaben angeboten werden, sind ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl.

Manche kostenlose Prepaidkarten beteiligen sich an interessanten Bonus- oder Rabattsystem, wodurch zusätzlich Geld gespart werden kann.

Fazit

Ob für Renter oder Selbständige, ob für Harzt-IV-Empfänger, Studenten, Hausfrauen oder diejenigen, die präzise Kontrolle über ihre Ausgaben erhalten wollen, Kreditkarten mit aufgeladenem Guthaben haben zahlreiche Vorteile. Für meist nur geringfügig höhere Gebühren bieten sie Sicherheit vor Schulden, durch Einzahlung frei gestaltbare Verfügungsrahmen und annähernd die gleichen Funktionen wie konventionelle Kreditkarten.

Mit einer Kreditkarte zum Aufladen bleibt der Benutzer immer im Plus.

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